Freiwillige Feuerwehr
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Schlauchwagen 1000

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Der Schlauchwagen 1000 (Abkürzung: SW 1000) dient zur Verlegung von langen Schlauchleitungen zur Wasserförderung. Dabei können 1000m B-Schlauch während der Fahrt verlegt werden. Die Schläuche lagern dabei in Schubladen, die im Heck des Fahrzeuges eingeschoben sind. Die Schläuche ziehen sich während der Fahrt, unter Aufsicht, selbst aus dem Fahrzeug und erleichtern einen Einsatz wesentlich. Außer 1000m B-Schlauch werden noch zusätzliche Löscharmaturen sowie eine Tragkraftspritze mitgeführt.

 

Der SW 1000 ist ein in Deutschland nicht mehr genormtes Feuerwehrfahrzeug. Die Norm wurde zugunsten des Gerätewagen-Logistik (GW-L) zurückgezogen.

Aufgaben

Der SW 1000 wird verwendet wo in kürzester Zeit lange Schlauchleitungen verlegt werden müssen. Besonders in großen Gebieten wo keine Löschwasserversorgung verfügbar wie etwa in Wälder.

Kurzbezeichnung und Funkrufname

Wie bei allen Feuerwehrfahrzeugen (in Deutschland) werden bei Schlauchwagen die Haupteigenschaften nur in einer Kombination aus Buchstaben und Zahlen beschrieben. Hierbei bedeuten:

  • SW = Schlachwagen
  • Zahl = Gesamtlänge der mitgeführten B-Schläuche in m, als 1000 = 1km B-Schläuche

Im BOS-Funk meldet sich der SW 1000 mit dem Funkrufnamen Florian Wolfach 1/61. Er verfügt über 2m und 4m Funktechnik. Die Truppbesatzung ist 1/2.

Feuerwehrtechnische Beladung

Der SW 1000 ist in Form eines Daimler-Benz Unimog (U 1300 L) realisiert. Er verfügt über Allradantrieb aufgrund der zu erwartenden unwegsamen Einsatzgebiete. Die B-Druckschläuche sind in Schubladen auf der Ladefläche gelagert. Die Schläuche sind darin schon zusammengekuppelt, so dass die Schlauchleitung, vom fahrenden Fahrzeug aus, in kürzester Zeit, von der Besatzung selbstständig am Stück ausgelegt werden kann. Für die Wasserförderung über lange Strecken, sowie zur Überwindung größerer Höhenunterschiede wurde im Geräteraum des Fahrzeuges eine TS 8/8 (Tragkraftspritze mit einer Nennförderleistung von 800 Liter pro Minute bei 8 bar Nennförderdruck) untergebracht.

Ausrückeordnung

Der SW 1000 ist in keinem Feuerwehrzug fest integriert. Er rückt überall dorthin aus, wo eine Löschwasserförderung über lange Wegstrecken nötig ist. Der SW 1000 wird in Kombination mit LF 16 eingesetzt.

Veranstaltungen

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