
Das LF 16 wird verwendet für:
Wie bei allen Feuerwehrfahrzeugen (in Deutschland) werden auch bei Löschgruppenfahrzeuge die Haupteigenschaften in einer Kombination aus Buchstaben und Zahlen beschrieben. Hier beim TLF 16/25 bedeuten:
Im BOS-Funk meldet sich das LF 16 der Feuerwehr Wolfach mit dem Funkrufnamen Florian Wolfach 1/44. Es verfügt über 2m und 4m Funktechnik. Die Truppbesatzung ist 1/8.
Das LF 16 rückt im Löschzug, Rüstzug und Gefahrstoffzug mit aus. Je nach Beladung kann es auch allein und in anderen Kombinationen zum Einsatz gebracht werden.
Ein LF 16 verfügt über eine Feuerlöschkreiselpumpe FP 16/8 mit einer Förderleistung von 1600 l/min bei 8 bar. Entgegen der herrschenden Meinungen waren die LF 16 seit ihrer Einführung 1955 mit einem Tankinhalt von mind. 800 Liter genormt. Allerdings wurden viele LF 16 späterer Baureihen mit einem 1200 l oder 1600 l fassenden Wassertank ausgeliefert.
Ein Teil der B-Druckschläuche kann auf einer fahrbaren Haspel mitgeführt werden, die am Heck des Fahrzeugs aufgeprotzt ist. Mit dieser Haspel kann die Wasserversorgung zwischen Hydrant und Fahrzeug schnell aufgebaut werden. Bei den LF16/12 wird die Haspel jedoch durch 2 kleinere ersetzt um diese auch allein vom Fahrzeug nehmen zu können.
In einigen Fällen sind zwei Sitzplätze in der Mannschaftskabine so gestaltet, dass bereits während der Alarmfahrt die Atemschutzgeräte angelegt werden können. Dies ist jedoch erst bei neueren Modellen der Fall.
Auf dem LF 16 befindet sich eine umfangreiche feuerwehrtechnische Beladung zur Brandbekämpfung sowie unter Umständen zusätzlich eine Beladung zur technischen Hilfeleistung kleineren bis mittleren Umfangs. Hierzu gehören ein Generator mit Beleuchtungsgeräten und bei vielen Feuerwehren auch ein hydraulischer Rettungssatz. Somit kann das LF 16 auch zu Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen als erstes Fahrzeug ausrücken.