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Baujahr 2016
Hersteller / Typ Iveco Daily
Aufbau / Ausbau Magirus
Leistung Kw / PS 130 kw / 176 PS
Pumpenleistung 1.000l/min
Tank 1.000l
Gewicht (zGG) 7,5 to

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufgaben

Das Mittlere Löschfahrzeug (von 2008 bis 2012 Staffellöschfahrzeug StLF 10/6 genannt) ist mit einer Staffelbesatzung von 6 Personen ausgestattet, um in der ersten Welle bei einem Brandeinsatz den Erstangriff durchzuführen oder im kleinen bis mittleren Rahmen technische Hilfe zu leisten. Grundsätzlich sollte das StLF die Lücke zwischen dem LF 10/6 und Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (TSF-W) schließen. Das MLF ist in DIN 14530-25 genormt. Der Wassertrank des Mittleren Löschfahrzeuges besitzt ein Volumen von 1.000 Liter. Das Fahrzeug ist Aufgrund der Gemarkungsbeschaffenheit mit einer Doppelbereifung auf der Hinterachse ausgestattet und verfügt über einen Allradantrieb.

Kurzbezeichnung und Funkrufname

MLF = Mittleres Löschfahrzeug

Der Funkrufnamen "Wolfach 2/22" setzt sich folgendermaßen zusammen

Wolfach = Gemeinde/Stadtnamen
Zahl vor dem Schrägstrich = Fahrzeugzuordnung zur Abteilung (hier "2" für die Abt. Kinzigtal)
Zahl nach dem Schrägstrich = Fahrzeugbezeichnung (hier "22" für MLF)

Ausrückeordnung

Das MLF der Abteilung Kinzigtal rückt im Ausrückebereich der Abteilung Kinzigtal immer als erstes Fahrzeug aus. Ergänzt wird es dann immer um den KdoW und das HLF 20 der Abteilung Wolfach. Je nach Einsatzlage kommt der Rüstwagen (bei technischen Hilfeleistungen) oder das Tanklöschfahrzeug (bei Brandeinsätzen) der Abteilung Wolfach dazu.

Feuerwehrtechnische Aufbau

Das MLF verfügt über einen fest eingebauten Löschwassertank für 1000 l Wasser und eine fest eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe. Das Fahrzeug besitzt zudem eine Schnellangriffseinrichtung mit einem 30 Meter langen Druckschlauch.
Im Mannschaftsraum sind 2 Atemschutzgeräte, die in den Rückenlehnen der Sitze eingebaut sind, vorhanden. So kann sich der erste Angriffstrupp bereits während der Anfahrt entsprechend ausrüsten, zwei weitere Atemschutzgeräte befinden sich im Aufbau. Das Fahrzeug verfügt über einen pneumatischen Lichtmast auf dem Fahrzeugdach und zwei zusätzlich verbaute Schweinwerfer auf der Fahrzeugkabine in Fahrtrichtung.

Feuerwehrtechnische Beladung

- 4 teilige Steckleiter
- Tauchpumpe mit Zubehör
- 4 Atemschutzgeräte + 4x Ersatzflaschen
- Überdruckbelüfter Elektro
- Schlauchmaterial für Brandbekämpfung + Saugschläuche mit Zubehör
- Schnellangriff C-Rohr
- Schnellangriffsverteiler
- Stromerzeuger
- Schaumkanone mit Ersatzbehälter
- Motorkettensäge mit Zubehör
- Erste-Hilfe Rucksack
- pneumatischer Lichtmast auf dem Fahrzeugdach
- Stativ mit Beleuchtungseinheit