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Baujahr 1996
Hersteller / Typ MAN
Aufbau / Ausbau Ziegler
Leistung Kw / PS 300 / 220
Pumpenleistung 1.600 l/min
Tank 2.500 l
Gewicht (zGG) 12,5 t
Schaummittel 120 l

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Tanklöschfahrzeug 16/25 (Abkürzung: TLF 16/25), war ein in Deutschland bis 2005 genormtes Feuerwehrfahrzeug. Das Fahrzeug ist in Wolfach neben dem HLF das zweite Löschfahrzeug. Es hat Platz für eine Gruppe (9 Mann) und kann somit als selbstständige, taktische Einheit eingesetzt werden. Das TLF hat hauptsächlich eine Beladung für Brandeinsätze. Im Bereich der technischen Hilfeleistung wird das Fahrzeug zum sicherstellen des Brandschutzes eingesetzt. Für Unwettereinsätze ist das Fahrzeug weiterhin mit einer Motorsäge, einem Wassersauger und einer Tauchpumpe ausgestattet.

Kurzbezeichnung und Funkrufname

Wie bei allen Feuerwehrfahrzeugen (in Deutschland) werden auch bei Tanklöschfahrzeugen die Haupteigenschaften in einer Kombination aus Buchstaben und Zahlen beschrieben. Hier beim TLF 16/25 bedeuten:

TLF = Tanklöschfahrzeug
Zahl vor dem Schrägstrich = Pumpenleistung: min. 1600 Liter Wasser pro Minute
Zahl hinter dem Schrägstrich = Größe des Löschwasserbehälters: 2500 Liter

Der Funkrufnamen "Wolfach 1/23" setzt sich folgendermaßen zusammen

Wolfach = Gemeinde/Stadtnamen
Zahl vor dem Schrägstrich = Fahrzeugzuordnung zur Abteilung (hier "1" für die Abt. Wolfach)
Zahl nach dem Schrägstrich = Fahrzeugbezeichnung (hier "23" für TLF 16/25)

Ausrückeordnung

Das Tanklöschfahrzeug rückt bei einem Brandeinsatz als 3. Fahrzeug nach dem KdoW und dem HLF 20 aus. Bei einer Technischen Hilfeleistung rückt es als letztes Fahrzeug des regulären Rüstzuges nach dem KdoW, HLF 20 und dem RW 2 aus.
Dieses Fahrzeug kann auch von den umliegenden Feuerwehren angefordert werden.

Technischer Aufbau

Das TLF 16/25 verfügt über einen fest eingebauten Löschwassertank für 2400 l Wasser und eine fest eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe. Das Fahrzeug besitzen zudem eine Schnellangriffseinrichtung mit einem 30 Meter langen, formstabilen Druckschlauch auf einer Haspel.
Im Mannschaftsraum sind 2 Atemschutzgeräte, die in den Rückenlehnen der Sitze eingebaut sind, vorhanden. So kann sich der erste Angriffstrupp bereits während der Anfahrt entsprechend ausrüsten. 2 weitere Atemschutzgeräte befinden sich im Aufbau. Entgegen der Norm sind alle Atemschutzgeräte auf diesem Fahrzeug als Langzeit PA ausgerüstet, welche für Einsätze im 1,2km langen Reutherbergtunnel dringend erforderlich sind. Dem Angriffstrupp steht zur besseren Orientierung und zum einfacheren Auffinden von Personen eine Wärmebildkamera zur Verfügung.

Feuerwehrtechnische Beladung

- 4 teilige Steckleiter
- Sprungretter
- Wassersauger
- Tauchpumpe TP4-1
- 4 Atemschutzgeräte PA-Lang
- Überdrucklüfter Elektro
- Wärmebildkamera Dräger UCF 1600
- Stromerzeuger
- 120 Liter Mehrbereichsschaummittel
- Motorkettensäge

 

  • TLF
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Schlachtfest Abt. Kinzigtal