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Baujahr 2013
Hersteller / Typ MAN TGM
Aufbau / Ausbau Ziegler
Leistung Kw / PS 394 / 290
Pumpenleistung 2.000 l/min
Tank 2.000 l
Gewicht (zGG) 15 t
Schaummittel 120 l

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Das HLF 20 rückt bei Brandeinsätzen sowie Technischen Hilfeleistungen insbesondere im Bereich Verkehrsunfällen als erstes Großfahrzeug nach dem Kommandowagen aus. Das 15 Tonnen Fahrgestell hat eine Leistung von 290 PS, Allradantrieb und ein automatisiertes Schaltgetriebe. Für das Gelände sowie Schnee und Eis stehen dem Fahrer Sperren, Schleuderketten, eine Kletterbremse und andere technische Hilfen zur Verfügung.

 

Kurzbezeichnung und Funkrufname

Wie bei allen Feuerwehrfahrzeugen (in Deutschland) werden auch bei Löschfahrzeugen die Haupteigenschaften in einer Kombination aus Buchstaben und Zahlen beschrieben. Hier beim HLF 20 bedeuten:

HLF = Hilfeleistungslöschfahrzeug
Zahl vor dem Schrägstrich = Pumpenleistung: min. 2000 Liter Wasser pro Minute

Der Funkrufnamen "Wolfach 1/44" setzt sich folgendermaßen zusammen

Wolfach = Gemeinde/Stadtnamen
Zahl vor dem Schrägstrich = Fahrzeugzuordnung zur Abteilung (hier "1" für die Abt. Wolfach)
Zahl nach dem Schrägstrich = Fahrzeugbezeichnung (hier "44" für HLF 20)

 

Ausrückeordnung

Das HLF rückt bei einem Brandeinsatz als 2. Fahrzeug nach dem KdoW aus. Bei einer Technischen Hilfeleistung rückt es als ebenso nach dem KdoW und vor dem Rüstwagen aus.

 

Technischer Aufbau

Das HLF verfügt über einen fest eingebauten Löschwassertank für 2.000 l Wasser und eine fest eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe. 
Im Mannschaftsraum sind 4 Atemschutzgeräte, die in den Rückenlehnen der Sitze eingebaut sind, vorhanden. So können sich bereits auf der Anfahrt zwei Atemschutztrupps ausrüsten. 2 weitere Atemschutzgeräte befinden sich im Aufbau. Entgegen der Norm sind alle Atemschutzgeräte auf diesem Fahrzeug als Langzeit PA ausgerüstet, welche für Einsätze im 1,2km langen Reutherbergtunnel dringend erforderlich sind. Dem Angriffstrupp steht zur besseren Orientierung und zum einfacheren Auffinden von Personen eine Wärmebildkamera zur Verfügung.

 

Feuerwehrtechnische Beladung

- Sprungretter
- 120 Liter Class A Schaummittel
- Motorkettensäge
- 6 Atemschutzgeräte
- Wärmebildkamera Dräger UCF 9000
- Überdrucklüfter
- mobiler Rauchabschluss
- fest eingebaute Schaumzumischanlage für die   Zumischung von 0,3% Schaumittel für Netzwasser  bis 1% für Mittel- und Schwerschaum
- Wasserwerfer 1200 l/min mit Schwerschaumaufsatz
- Kombischaumrohr 400 l/min für Mittel- und Schwerschaum
- Schnellangriffseinrichtung 30m C-Schlauch in Buchten
- 2 Schnellangriffsverteiler 20m B-Schlauch
- Rettungstasche mit Fluchthaube
- 1-Mann Haspel mit 160m B-Schlauch und Armaturen zur Wasserentnahme aus Hydranten am Heck
- Wasserwand mit C-Anschluss

 

Beladung für die technische Hilfe

- Rettungssatz mit Schere und Spreizer
- 2 Rettungszylinder
- Pedalschneider
- 3 Abstützsysteme ’’Stabfast’’
- Glasmanagement
- Rettungsbrett
- 2 Hebekissen 24t
- Rettungssäge
- Motorkettensäge
- Säbelsäge +  Trennschleifer beides elektrisch
- ’’Ziehfix’’ für Türöffnungen

 

Sonstige Beladung

- Sprungretter
- Schiebleiter
- 4 teilige Steckleiter
- Mehrgasmessgerät
- pneumatischer Lichtmast auf dem Fahrzeugdach
- Tauchpumpe
- Stromerzeuger 13kVA
- 2 Scheinwerfer 1000W
- Gerätesatz Absturzsicherung
- 2x 6kg Pulver- plus 1x 5kg Kohlendioxidlöscher             
- Schornsteinfegerwerkzeug
- Akkuschrauber
- Ölbindemittel für Straße und Wasser        
- Gerätesatz Auf- und Abseilgerät
- Gerätesatz Absturzsicherung

 

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Schlachtfest Abt. Kinzigtal